Weihnachten im Schuhkarton

November 12th, 2009

Der Abgabeschluss für die weltweit größte Geschenk-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ rückt immer näher. Noch bis zum 15. November können Spender ihr Päckchen für bedürftige Kinder zu einem der bundesweit über 4.000 Abgabepunkte bringen.

Tausende Teilnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bereits ihr persönliches Weihnachtsgeschenk für Kinder in Not gepackt. Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter in den Sammelstellen arbeiten auf Hochtouren, damit alle Pakete rechtzeitig zum Weihnachtsfest zollfertig verschickt sind.

Lässt sich der letztjährige Rekord brechen? 2008 hatten sich 506.976 bedürftige Kinder über ein Geschenk gefreut. Die Mädchen und Jungen leben oft in bitterer Armut – in Flüchtlingslagern, Waisenheimen, Slums oder auf Müllhalden. Für viele ist das Schuhkarton-Paket das erste Geschenk ihres Lebens.

„Weihnachten im Schuhkarton“ findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt. Der Trägerverein Geschenke der Hoffnung e.V. transportiert die Pakete nach Osteuropa, Zentralasien und Südafrika. Informationen und Tipps rund um die Geschenk-Aktion finden Sie unter: www.Geschenke-der-Hoffnung.org oder bei Ihrer nächsten Sammelstelle!

Guttenberg in USA – Kommentar zu Opel

März 17th, 2009

WAZ: Guttenberg in USA – Opel hängt an Vielen – Leitartikel von Markus Günther

Von den medialen Flitterwochen, die Wirtschaftsminister zu Guttenberg gerade erlebt, sollte man sich nicht täuschen lassen: Ob es eine Lösung für Opel gibt und wie die aussehen könnte, ist offen. Guttenbergs Reise hat daran wenig geändert. Bis ein überzeugendes Konzept für Opel auf dem Tisch liegt, muss noch viel geschehen. Kompliziert sind die Verhandlungen vor allem deshalb, weil so viele Partner und Interessen berücksichtigt werden müssen: Es geht um den Mutterkonzern General Motors, aber auch um Opel mit 25 000 Arbeitsplätzen in Deutschland, es geht um die Interessen der US-Regierung und die der deutschen und europäischen Politik. Vor allem aber: Woher das Geld für eine Rettung von Opel kommen soll, ist genau so unklar wie die Frage, wie schnell man die eng verflochtenen Konzernteile überhaupt trennen kann. Dabei spielen Patentrechte und Entwicklungskooperationen eine Rolle. Das alles muss mühsam, zugleich aber unter Zeitdruck ausgehandelt werden. Guttenbergs Besuch hat dazu einen kleinen, aber wichtigen Beitrag geleistet. Für Jubelmeldungen gibt es keinen Grund. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Operation Walkuere – Tom Cruise als Stauffenberg

Januar 22nd, 2009

Jetzt im Kino: Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat mit Tom Cruise als Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Bryan Singers an Originalschauplätzen gedrehter Kinofilm erzählt von den packenden Ereignissen rund um das Attentat auf Adolf Hitler. Der deutsche Widerstandskämpfer Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) versucht Europa vor der kompletten Zerstörung zu retten indem er die Operation “Walküre” einleitet …

IT-Sicherheit in Unternehmen kommt zu kurz

Januar 22nd, 2009

Bei mehr als jedem zweiten Unternehmen in Deutschland wird die IT-Sicherheit durch Zeitmangel beeinträchtigt. Der Grund: Häufig sind die IT-Sicherheitsexperten im Tagesgeschäft mit Routinearbeiten voll ausgelastet.

Die Einrichtung wichtiger neuer IT-Schutz-Maßnahmen, wie beispielsweise Beschränkungen des Zugriffs auf hochsensible Daten, bleibt dabei auf der Strecke. Gleichzeitig fehlt ein Beauftragter für IT-Sicherheit, der sämtliche Sicherheitsmaßnahmen plant und die Umsetzung mit den übrigen Unternehmensteilen koordiniert. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “IT-Security 2008” der Fachzeitschrift InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.

Nur gut jedes zehnte Unternehmen in Deutschland verfügt über einen Sicherheitsexperten, der sich vorrangig um die aktuellen Herausforderungen der IT-Sicherheit kümmern kann. Zusätzlich fehlt den Sicherheitsbeauftragten in jedem vierten Betrieb die nötige Unterstützung durch die Geschäftsleitung. Die ist allerdings eine entscheidende Voraussetzung, damit ein für die IT-Sicherheit verantwortlicher Mitarbeiter in der Praxis eine tatsächliche Verbesserung des Sicherheitsniveaus erreicht.

Neben dem Zeitmangel werden die für IT-Sicherheit bereitgestellten Gelder häufig nicht wirksam genug eingesetzt. 47 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte halten die angeschafften Sicherheitslösungen für zu teuer im Vergleich zum Nutzen. Die Folge: Obwohl fast jedes vierte Unternehmen in Deutschland 2008 über ein größeres IT-Budget als im Vorjahr verfügte, hat sich die Sicherheitslage kaum verbessert. Nur jedes fünfte Unternehmen stellte im vergangenen Jahr keine oder einen Rückgang der Sicherheitsverstöße fest. Genauso viele Firmen verzeichneten im selben Zeitraum einen Anstieg der Angriffe auf ihre IT-Systeme.

Hintergrundinformationen An der Studie “IT-Security 2008” nahmen in der Zeit von Mai bis Juli 2008 468 IT-Manager und IT-Sicherheitsverantwortliche aus Deutschland teil. Die Befragung wurde in Form elektronischer Interviews von der Fachzeitschrift InformationWeek durchgeführt und mit Unterstützung von Steria Mummert Consulting ausgewertet.

Open-Source-Software

Januar 22nd, 2009

40 Prozent der Firmen, die Open-Source-Software einsetzen, tun das in unternehmenskritischen Bereichen. Das hat eine Umfrage des Nachrichten-Channel heise open und der Wilken GmbH unter 1300 Firmen in Deutschland ergeben.

Detaillierte Ergebnisse präsentiert der Heise Zeitschriften Verlag auf dem Kongress “Open Source Meets Business” am 27. Januar in Nürnberg.

Die Umfrage liefert umfassende Daten über die Beweggründe, warum Open Source eingesetzt wird. “Erfreulich für die Anbieter dürfte die hohe Zufriedenheit der Unternehmer mit Open-Source-Software sein”, erläutert Dr. Oliver Diedrich, Chefredakteur von heise open. Mit der Umfrage liegt erstmals eine detaillierte Bestandsaufnahme vor, welche Open-Source-Lösungen in Deutschland eingesetzt werden.

Der Kongress Open Source Meets Business (www.osmb.de) erstreckt sich insgesamt über drei Tage. Zum vierten Mal treffen sich renommierte Experten aus der Open-Source-Szene in Nürnberg. Am Abend des zweiten Kongresstages vergibt die OSBF im Alten Rathaus den Open Source Business Award. Der mit 78.000 Euro dotierte Preis belohnt innovative Business-Pläne, die in wesentlichen Teilen auf freier Software basieren.